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Erste große Zwischenbilanz - Stoppt die Kippen Flut

  • Autorenbild: Miriam Mohr
    Miriam Mohr
  • 14. Okt. 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Im Mai 2020 hatte ich ein neues Projekt gestartet. Ich war es leid immer nur die Kippen und den Müll meiner Mitmenschen aufzuheben. Ich wollte aktiv auf das Problem aufmerksam machen und die Leute sensibilisieren. Aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch Aufklärung.

Angefangen habe ich damit, eine Parkbank in meinem Wohngebiet mit einem Plakat und einer Kippen Box auszustatten. Ich war sehr gespannt und rechnete eigentlich schon damit, dass beides am nächsten Tag abgerissen am Boden lag.


Aber dem war nicht so. Dadurch motiviert stattete ich, mit Hilfe meines Mannes Christian, die nächsten Bänke aus, bis wir schlussendlich, stand Jetzt, 12 Parkbänke in unserem Viertel mit Plakaten und Boxen ausgestattet haben.

Alle zwei bis vier Wochen gehen wir die Bänke ab, sammeln die Kippen, die am Boden liegen auf, zählen sie und führen eine genaue Statistik.


Die Arbeit hat sich bisher, trotz aller Umstände, tatsächlich sehr gelohnt. Natürlich habe ich es immer wieder mit abgerissenen Plakaten und Boxen zu tun, aber die werden wieder von mir ersetzt. Die Kippen Boxen sind übrigens leere Apfelsaft Tetra Packungen. So bekommen diese auch nochmals eine Verwendung.


Wir werden auch immer wieder von Passanten angesprochen, wie toll doch die Aktion sei. Oftmals stelle ich in diesen Gesprächen jedoch fest, dass es oft an Aufklärung mangelt. So wissen die Wenigsten, dass eine Kippe bis zu 40 Liter unseres Grundwassers verseucht. Die vom Regen ausgeschwemmten Gifte, dass sind übrigens bis zu 4000!, gelangen auf diesem Wege ins Grundwasser und irgendwann wieder bei uns. Für die Kläranlagen ist es nämlich bisher nicht möglich alle Gifte zu filtern.

Wie so oft haben wir es in der eigenen Hand, etwas zu verändern.


Aber jetzt wieder zu meiner Statistik:

Es ist schon wirklich sehr erstaunlich und motivierend. Zu Beginn meiner Aktion lagen an allen 12 Parkbänken insgesamt 1346 Zigarettenstummel am Boden.

Zwei Wochen später waren es nur noch 297!!! Das sind ganze 78 Prozent weniger! Auch die Kippenboxen waren schon etwas gefüllt.

Am 15.10.2020, 20 Wochen später, lagen nur noch 94 Kippen an allen 12 Parkbänken am Boden. Das sind 93,02 Prozent weniger!!! Das war wirklich ein phänomenales Ergebnis. Auch etliche Kippen Boxen mussten schon von uns ausgetauscht werden, da sie voll waren. ( In eine Box passen ungefähr zwischen 950 und 1000 Kippen!!)

Für mich ist dies ein großer Erfolg und ein eindeutiges Zeichen, dass den Menschen nur ein bisschen Aufklärung, Bewusstsein und ein Aschenbecher fehlt.

ree

 
 
 

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