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Einmalmasken - unser neues Müllproblem

  • Autorenbild: Miriam Mohr
    Miriam Mohr
  • 8. März 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Mittlerweile haben wir uns an den Anblick von weggeworfenem Müll in der Natur gewöhnt. Doch mit Corona und den neuen Hygienevorschriften haben wir auch ein neues Müllproblem dazu bekommen.

Mit der ersten Welle sammelten wir unzählige Einmalhandschuhe und Einmalmasken aus der Umwelt.

Dann kam die zweite Welle und damit auch neue Bestimmungen, Richtlinien und die FFP2 Masken.


Auch die werden fein säuberlich (mehr oder weniger) in der Natur entsorgt. Sie sind mit den Gummischlaufen für die Ohren eine Gefahr für jedes Tier und schlussendlich landen sie, wie fast jeder Plastikmüll, im Meer. Ja, auch diese Masken bestehen aus feinen Polypropylen Fasern, einem Polymer. Oder einfacher gesagt, Kunststoff.


Nach einer Berechnung der Umweltorganisation OceansAsia wurden 2020 ca. 1,5 Milliarden Masken in die Meere gespült. Das sind 6.200 Tonnen Plastikmüll, der zusätzlich in den Ozeanen landen!!!

Das ist eine unvorstellbare Menge, bedenkt man auch, dass eine Maske Jahrhunderte braucht, bis sie zu Mikroplastik zerfällt. Genau kann man das ja noch gar nicht sagen, dazu fehlen einfach die Erfahrungswerte.

Fakt ist, dass überall auf der Welt tote Tiere an Land gespült werden, die sich in den Masken verheddern und qualvoll daran zu Grunde gehen.

Auch an Land sind die Masken eine Todesfalle für unsere Vögel und Tiere.


Um auf dieses immer größer werdende Problem aufmerksam zu machen, fand im November eine Initiative von City Cleaners Germany statt. Masken fotografieren, sammeln, fachgerecht entsorgen und anschließend auf den sozialen Medien unter dem Hashtag #Novembermasken posten. Die Resonanz war so groß, dass World Cleanup Day darauf aufmerksam wurde und die Aktion unter dem Hashtag #Wintermasken bis Ende Februar weiterführte.

Insgesamt kamen so unglaubliche 33.298 Masken zusammen, die der Natur und den Tieren nicht mehr schaden können. Auch wir haben uns natürlich daran beteiligt und einen kleinen Beitrag dazu geleistet. 239 Masken haben wir in diesem Zeitraum gesammelt und fachgerecht entsorgt.


Auf der einen Seite sind wir sehr stolz, aber es ist auch erschreckend, wie sorglos die Menschen mit unserem Planeten umgehen. Sie machen sich keine Gedanken um die Auswirkungen und Folgen ihres Handelns. Das macht uns so traurig und gleichzeitig so unglaublich wütend.


Schön wäre es, wenn wir mit unserem Tun den ein oder anderen erreichen und zum Nachdenken bewegen.

Das Sammeln der Masken geht weiter. Jeder kann was tun, auch Du! Unter dem Hashtag #Frühlingsmasken auf der Seite des WCD unter www.worldcleanupday.de kannst Du Deine Funde eintragen. Für eine saubere Umwelt!

ree



 
 
 

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